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 unserem Agilityverein Agilityfreunde Rüggow e. V.

“Spaß auf 6 Pfoten”  

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Was ist Agility?

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Der Anfang des Agility war eine pausenfüllende Showvorführung bei der berühmten englischen Crufts Hundeausstellung 1978. 1979 erfolgte eine weitere Demonstration auf der Olympia National Horse Show in London. Der neue Sport fand schnell grossen Anklang, so dass er schnell zu einem offiziell anerkannten Wettkampfsport wurde, für den der englische Kennel Club 1979 ein offizielles Regelwerk entwickelte. Inzwischen ist Agility auf der ganzen Welt populär.

Agility ist ein Geschicklichkeitssport. Der Hund muss eine Reihe von verschiedenen Hindernissen (bis zu 20) im Parcours überwinden, möglichst fehlerfrei, dass heisst, ohne Stangenabwurf oder Kontaktzonenfehler, ohne Verweigerungen und möglichst schnell. Der Hundeführer läuft einen Grossteil des Parcours mit und weist dem Hund nur durch Rufe und Körpersprache den Weg, ohne den Hund oder ein Gerät zu berühren.

Die verschiedenen Hindernisse sind Hürden, Doppelhürden, Mauer, Weitsprung, Tunnel, Stofftunnel, Reifen, Slalom und die Kontaktzonengeräte A-Wand, Balken und Wippe.

Das Schwierige ist, dass beim Turnier die Hindernisse vom Richter jedes Mal in unterschiedlicher Reihenfolge platziert werden und der Hundeführer nur fünf Minuten Zeit hat, um sich mit dem Parcours vertraut zu machen.Es gibt den A-Lauf mit den Kontaktzonengeräten, bei denen der Hund die farblich gekennzeichneten Auf - und Abgänge mit mindestens einer Pfote berühren muss. Beim Jumping werden die Kontaktzonengeräte aus dem Parcours genommen.

Die Hunde werden in unterschiedliche Größenklassen eingeteilt: kleiner als 34,99 cm = small, 35 cm bis         42,99 cm = medium, ab 43 cm = large. Dementsprechend wird die Höhe der Hindernisse ausgerichtet.

Nach dem Können der Hunde gibt es verschiedene Klassen: A0 oder Beginner für die Anfänger (ohne die Geräte Reifen, Wippe und Slalom). Voraussetzung dafür ist die bestandene Begleithundeprüfung. A1 ist die nächste Stufe. Um von dort aus in die A2 zu gelangen muß man 3 x  auf VDH geschützten Veranstaltungen in der Klasse A1 eine Platzierung 1 - 3 mit fehlerfreien vorzüglichen Ergebnissen oder fünf fehlerfreie vorzügliche Ergebnisse ohne Platzierung unter mindestens zwei verschiedenen Leistungsrichtern erreichen. Die A3 ist die höchste Klasse. Um sich für sie zu qualifizieren benötigt man der Klasse A2 drei Platzierungen 1 -3 mit fehlerfreien vorzüglichen Ergebnissen oder fünf fehlerfreie vorzügliche Ergebnisse ohne Platzierung unter mindestens zwei verschiedenen Leistungsrichtern. Seinen Hund in der Seniorenklasse starten zu lassen, liegt im Ermessen des Hundeführers, wenn der Hund mindestens sechs Jahre alt ist. Dabei werden der Slalom und der Reifen aus dem Parcours genommen und die Hindernisse niedriger gestellt.

Für Agility geeignet sind fast alle gesunden Hunde. Sie sollten röntgenologisch auf Hüftdysplasie untersucht sein. Weniger geeignet sind Hunde mit sehr langem Rücken, wie Basset Hounds.

Der Hundeführer muß, wenn er auf Turnieren starten will, Mitglied in einem Verein sein, der dem VDH angeschlossen ist. Es gibt fast überall örtliche Vereine, bei denen auch die Begleithundeprüfung abgelegt werden kann. Von dort gibt es eine Leistungskarte, in die die Begleithundeprüfung, die Größenklasse und die einzelnen Turnierergebnisse eingetragen werden.

Für viele Hundefreunde ist dieser schöne Sport eine tolle Freizeitbeschäftigung, die sie selber und den Hund körperlich und auch geistig fordert, deshalb sollte es vor allem Spaß und Freude machen und nicht in krankhaften Ehrgeiz ausarten.

 

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